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Klima-Pavillon in Apolda wird zum Publikumsmagnet

Mit dem Start der Landesgartenschau im thüringischen Apolda wird der Klimapavillon für Veranstaltungen zum Thema Umweltschutz genutzt. Die Besucher des Pavillons erwartet im Inneren zudem eine Dauerausstellung zu Klimafolgen, die mit zahlreichen Bezügen zu Thüringen und teils kuriosen Objekten zum Nachdenken anregt.

 

Bereits nach knapp vier Wochen seit der Eröffnung zeigt sich, dass der Pavillon das Zeug zum Publikumsmagneten hat. Der Pavillon mit 15 Meter Durchmesser und 10 Meter Höhe ist ein Projekt des Umweltministeriums. Geplant haben ihn Professor Jürgen Ruth von der Weimarer Bauhaus-Universität und der Weimarer Architekt Andreas Reich.

Trotz der imposanten Größe wiegt der Pavillon nicht mehr als ein Mittelklassewagen. Denn ausgekleidet ist der Pavillon mit einer Silikon-Glas-Membrane, die Hightex konfektioniert und installiert hat. Sie ist mit speziell entwickelten formschönen Details von innen an der weithin sichtbaren Stahlkonstruktion befestigt. Die hohe Transluzenz des Membranmaterials von 21 Prozent sorgt im Innern des Pavillons für freundliche und angenehme Lichtverhältnisse. Der Pavillon ist als temporäres Bauwerk geplant und soll mehrfach, mindestens noch fünf Mal, zum Einsatz kommen.

Damit steigen auch die Anforderungen an das Material, das aufgrund der Wiedermontierbarkeit eine hohe Flexibilität und Knickbeständigkeit aufweisen muss. Als umwelttechnisch unbedenklich wurde zudem eine Silikonbeschichtung gewählt, die auch alle sonstigen Sicherheits- Anforderungen erfüllt. Der Clou: Neben der transluzent-futuristischen Optik verfügt das Gebäude über eine oberhalb der Membrane angeordnete organische Photovoltaikanlage.

Damit werden nun alle Prinzipien von Energieeffizienz und geringstmöglichem Materialeinsatz erfüllt.

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