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Nationalstadion Warschau

Warschau, Polen

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Fakten

Realisierung Membranstruktur
Hightex
Jahr
2011
Stadt
Warschau, Polen
Dachfläche
66000 m²
Fassaden Fläche
20000 m²
Auftraggeber

Alpine - Hydrobudowa - PBG, Poland/ Austria

Architekt

gmp Architects, Germany

Engineering

Schlaich Bergermann and Partners, Germany

Standort
Europa

Details

Warschau ist stolz auf sein neues Wahrzeichen. Nachts erstrahlt das Nationalstadion in den polnischen Farben weiß und rot. Und das "Narodowy" steht an dem historischen Standort am Ufer der Weichsel.

Diese Fassade erweckt den Anschein eines geflochtenen Weidenkorbs und besteht aus 20.000 Quadratmetern Metallgewebe-Platten - montiert von Hightex. Ebenso wie die Dachkonstruktion. Erstmalig in der Geschichte des Stadionbaus wurde in Warschau eine wetterfeste, verfahrbare Membran verbaut.

17 Minuten dauert es, bis das Spielfeld durch die mechanische oder hydraulisch operierende Membrankonstruktion komplett überdacht ist. In der Mitte des Daches ist die weithin sichtbare “Nadel” montiert, die als “Membrangarage”und an der der zentrale Videowürfel befestigt ist.

Nach Absenken der Garage kann das in ihr verstaute Dachmembranpaket nach außen aufgefaltet werden. Hierfür ziehen Elektromotoren sogenannte Schlitten auf den oberen Radialseilen nach außen. Diese sind über radiale Gurtbänder mit der Membran verbunden, die sie somit nachziehen und das Dach schließen. Mit jeweils 4 Tonnen pro Achse wird die Membran in ihre endgültige Position gezogen, in der sie dann vorgespannt Wind- und Schneelasten aufnehmen kann.

 

Das Dach ist für Schnee- und Windlasten berechnet und ermöglicht somit im geschlossenen Zustand Veranstaltungen aller Art. Eine Bedingung für den Bau des Stadions als multifunktionaler Veranstaltungsort. Für das sekundäre Dachtragwerk wird vor allem Glasfasergewebe mit einer Beschichtung aus Polytetrafluorethylen (PTFE/Glass) eingesetzt, die verfahrbare Dachstruktur wurde aus PVC-beschichtetem Polyestergewebe gefertigt. Dieses ist transluzent und für häufiges Verfahren und Falten geeignet.

Die verwendeten Gurte bestehen aus Polyester und besitzen Zugfestigkeiten bis zu 40 t. Eine intensive Untersuchung ihres Langzeit-, Dehn- und Kriechverhaltens war Voraussetzung, um den notwendigen Spannweg des verfahrbaren Dachs ermitteln zu können. Den Übergang zwischen festem und verfahrbaren Dach bildet ein zehn Meter breites Glasdach.

 

 

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